{"id":157,"date":"2021-04-12T08:50:20","date_gmt":"2021-04-12T08:50:20","guid":{"rendered":"https:\/\/rhubschmid.ch\/?p=157"},"modified":"2021-04-12T08:50:20","modified_gmt":"2021-04-12T08:50:20","slug":"lohnt-sich-eine-pv-anlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rhubschmid.ch\/?p=157","title":{"rendered":"Lohnt sich eine PV Anlage?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Text<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Kosten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kosten einer PV Anlage sind sehr unterschiedlich. Es lohnt sich verschiedene Angebote einzuholen. Kostenbestandteile sind die Panels, der Wechselrichter, Verkabelung und Elektrikinstallation. Nebst dem Solarinstallateur kommt also noch der Elektrikfachbetrieb dazu. Was man auch beachten muss ist der Umstand, dass nicht jedes Haus von Beginn weg gleich gut f\u00fcr eine PV Anlage vorbereitet ist. Kostenbeinflussend sind Faktoren wie, Kabelf\u00fchrung vom Dach zum Elektroverteiler, Zug\u00e4nglichkeit Dach (braucht es ein Ger\u00fcst), Art der Elektroverteilung (neu oder braucht es Anpassungen) und weitere. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Kostenteile sind Fixkosten und unabh\u00e4ngig von der installierten Leistung. Die Kosten f\u00fcr Panel und Wechselrichter h\u00e4ngen nat\u00fcrlich von der installierten Leistung ab. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die F\u00f6rderung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bund, Kantone und Gemeinden f\u00f6rdern Solaranlagen unterschiedlich. Meist wird dabei von der installierten Leistung ausgegangen. Es kann sich also lohnen etwas mehr Leistung zu installieren, da somit nicht nur die Fixkosten anteilsm\u00e4ssig reduziert werden k\u00f6nnen, sondern auch die F\u00f6rdergelder erh\u00f6ht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf die Verg\u00fctung muss meist einige Monate gewartet werden. Es gibt aber Installateure, welche anbieten die Verg\u00fctung direkt zu verrechnen. Daf\u00fcr tretet man als Bauherr\/in die Verg\u00fctung an den installateur ab. Dies hat zum Vorteil, dass man als Bauherr\/in nicht auf die Verg\u00fctung warten muss und die ben\u00f6tigten Mittel dadurch von Beginn weg geringer sind. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Steuern<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ist abh\u00e4ngig von der Wohngemeinde. Also besser nachfragen! Grunds\u00e4tzlich ist der Ertrag einer Soplareinspeisung ein Einkommen. Viele Gemeinden verzichten aber auf eine Erhebung des Einkommens aus Einspeisungen. Dies so lange, wie die Anlage auf den Eigenverbrauch ausgelegt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei uns im Kanton ist es so, dass PV Anlagen steuerlich vom Geb\u00e4udeunterhalt abgezogen werden k\u00f6nnen bei der Erstellung, was die Einkommenssteuer reduzieren w\u00fcrde. Dies gilt aber nur f\u00fcr Geb\u00e4ude, welche \u00e4lter als 5 Jahre sind. Unseres war es noch nicht, also sind es Anlagekosten. Diese k\u00f6nnen bei einem Grundst\u00fccksverkauf dann im Sinne der Grundst\u00fcckgewinnsteuern wieder abgezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ertrag pro Jahr<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun aber die spannende Frage, was bringt mir eine Anlage pro Jahr? Dazu m\u00fcssen verschiede Aspekte betrachtet werden. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stromverbrauch pro Jahr und Eigenverbrauch\/Einspeisung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir hatten in den letzten Jahren f\u00fcr Haushalt und Heizung rund 11000-12000kwh Verbrauch pro Jahr. Wir gehen davon aus, dass wir rund 40% des Stroms vom Dach selber verbrauchen k\u00f6nnen. Durch Heizung\/K\u00fchlung und intelligente Verbrauchsoptimierung mit dem <a href=\"https:\/\/rhubschmid.ch\/?p=74\">Solarmanager<\/a> sollte dies machbar sein. Mit einem Batteriespeicher w\u00e4re dieser Anteil noch gr\u00f6sser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiter muss man beurteilen, wieviel des Stroms in welchem Tarif verbraucht wird. Niedertarif ist bei uns am Samstagnachmittag, Sonntag und Werktags von 20.00-06.00 Uhr. Da Solar haupts\u00e4chlich zu Hochtarifzeiten erstellt wird bon ich von einem Verh\u00e4ltnis von 75\/25% ausgegangen. Sprich 75% der Einspeisung findet in Hochtarifzeiten statt. Bei der Erstellung hat bei uns diese Berechnung noch eine Rolle gespielt. Mittlerweile spielt dies keine Rolle mehr, da die Verg\u00fctung Tarifunabh\u00e4ngig wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich stellt sich noch die Frage, ob man den \u00f6kologischen Mehrwert verkaufen will oder nicht. Wir haben dies getan und ihn f\u00fcr 6Rp verkauft (mittlerweile auf 5Rp gesunken).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"761\" height=\"149\" src=\"https:\/\/rhubschmid.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Verbrauch.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-160\" srcset=\"https:\/\/rhubschmid.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Verbrauch.png 761w, https:\/\/rhubschmid.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Verbrauch-300x59.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir bekommen so also rund 800 Franken pro Jahr von den technischen Betrieben f\u00fcr unseren Strom.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Bezug<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun, in der Nacht scheint die Sonne nicht und im Winter braucht die Heizung am meisten Strom, sprich das Netz ist unsere &#171;Batterie&#187;. Wir beziehen bei einem Eigenverbrauchsanteil von 40% als 60% des Stroms aus dem Netz. Dieser Bezug findet haupts\u00e4chlich im Niedertarif statt. Aber die meiste Aktivit\u00e4t im Haus besteht am Tag und Strom intensive Ger\u00e4te wie Kochen, Licht und weitere werden dann benutzt. Auch hier habe ich der Einfachheitshalber mit einem Verh\u00e4ltnis von 60\/40 gerechnet also rund 60% HT Anteil. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"760\" height=\"82\" src=\"https:\/\/rhubschmid.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bezug.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-161\" srcset=\"https:\/\/rhubschmid.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bezug.png 760w, https:\/\/rhubschmid.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Bezug-300x32.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben also Stromkosten von rund 1400 Franken pro Jahr.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit, was \u00e4ndert unter dem Strich?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um den Effekt der PV Anlage zu betrachten muss man jetzt dei Situation vergleichen mit dem Zustand ohne PV Anlage. Sprich die 12000kwh w\u00fcrden vollst\u00e4ndig aus dem Netzbezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"762\" height=\"85\" src=\"https:\/\/rhubschmid.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ohnepv.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-162\" srcset=\"https:\/\/rhubschmid.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ohnepv.png 762w, https:\/\/rhubschmid.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/ohnepv-300x33.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kosten f\u00fcr den Strom w\u00fcrden sich auf etwas mehr als 2275 Franken pro Jahr belaufen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Z\u00e4hlen wir alles zusammen betr\u00e4gt der Ertrag pro Jahr mit der Anlage gegen\u00fcber der Situation ohne Anlage rund 1700 Franken pro Jahr. Wir zahlen 1366 Franken f\u00fcr den Strom bekommen aber gleichzeitig 792 Franken f\u00fcr unsere Einspeisung. Der Strom kostet uns also pro Jahr noch rund 574 Franken statt der rund 2275 Franken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schlussbetrachtung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Angaben sind Berechnungsgrundlagen und h\u00e4ngen im Endeffekt von vielen Sachen ab. Kommt ein Elektroauto hinzu verschlechtern sich die obigen Zahlen nat\u00fcrlich, weil man weniger Strom einspeist, und in der Nacht mehr braucht. Daf\u00fcr f\u00e4hrt man aber sehr g\u00fcnstig und hat keine Treibstoffkosten mehr. Ebenfalls mus beachtet werden, dass die Verg\u00fctungen und Strompreise \u00e4ndern k\u00f6nnen. So lohnt sich eine PV Anlage mehr bei steigenden Energiepreisen, respektive weniger bei sinkender Verg\u00fctung.  Diese Berechnungen sind also eine Momentaufnahme. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ebenso wenig sind Kosten inbegriffen f\u00fcr Wartung oder Lizenzen\/Abokosten. Die Paybackzeit betr\u00e4gt bei uns rund 14-15 Jahre gem\u00e4ss Berechnung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Text Die Kosten Die Kosten einer PV Anlage sind sehr unterschiedlich. Es lohnt sich verschiedene Angebote einzuholen. Kostenbestandteile sind die Panels, der Wechselrichter, Verkabelung und Elektrikinstallation. Nebst dem Solarinstallateur kommt also noch der Elektrikfachbetrieb dazu. 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